Freitag, Oktober 15, 2004

Arte Themenabend

Ein TV Tipp, falls man das so nennen kann. Nächsten Dienstag, 19. 10 kommt ein Arte Themenabend über christlichen Fundamentalismus.
Zuerst eine Reportage über Bushs Christsein mit einen Bericht über die Evangelikalen in den USA," die an die Evloution und die Irrtumslosigkeit der Bibel glauben und eine Gefahr für den Weltfrieden sind". Danach eine weitere Dokumentation über Missionierung gefolgt von einer Dokumentation über die Evangelikalen, die in "Europa auf dem Vormarsch" sind.
Man ahnt schlimmes von der Reportage. Natürlich wird es sicher ein wenig differnzierter zugehen als in den Spiegel Artikel, der pünktlich zu Weihnachten ansteht. Aber kann man sich ja trotzdem mal angucken.

1 Comments:

At 9/18/2006 2:11 PM, Anonymous Wolfgang-Andreas said...

Hiermit möchte ich schon einmal im Vorfeld darauf hinweisen, dass es absolut unzulässig ist, dass Christen, die der Bibel als Gottes Wort vertrauen, als Fundamentalisten abgestempelt werden. Schon mit der tendenziös thematischen Verknüpfung und Wortwahl des Themenabends für den 19.9. versucht die ARTE- Redaktion Menschen, die an den Schöpfungsbericht der Bibel glauben mit islamistischen Selbstmordattentätern in die selbe ideologische Ecke zu stellen.
Selbst anerkannte Wissenschaftler wie Albert Einstein und Max Planck zogen es in Betracht, dass hinter der Entstehung des Lebens ein intelligenter Schöpfer stehe. Auch für Galileo Galilei, Isaak Newton und Gregor Mendel war Glaube an Gott und Wissenschaft kein Widerspruch.
Bis heute gibt es keinen einzigen Beweis für die Evolutionstheorie. Die kontinuierliche Höherentwicklung des Lebewesen - verursacht durch Mutation und Selektion ist bisher wissenschaftliche Spekulation geblieben.
Seit Darwin gab es unzählige Bemühungen, die Abstammung des Menschen von tierischen Vorfahren zu beweisen. Dabei ging es nicht immer wissenschaftlich korrekt zu: neben eindeutigen Fehleinschätzungen gab es Manipulationen und Fälschungen. Um den Abstammungsbeweis herbeizuzwingen, versuchte man sogar, Mensch und Schimpanse zu kreuzen. Doch der Affenmensch blieb eine Phantasie verirrter Wissenschaft und Politik.
Es bleibt also eben bei der Theorie der Evolution. Da die Wissenschaftliche Lehrmeinung aber immer noch primär von einem atheistisch, materialistischen Weltbild geprägt ist, wird die Evolutionstheorie an den Universitäten und Schulen als absolute Wahrheit gepredigt und der Kreationismus leidenschaftlich bekämpft.
ARTE setzt sich mit seinen redaktionellen Inhalten für eine tolerante und pluralistische Gesellschaft ein, in der es auch möglich sein sollte sich als Christ dafür zu engagieren, dass Schöpfungslehre als Alternative zur Annahme einer Evolution in Schulen und Universitäten gelehrt werden kann, ohne dafür als geistiger Brandstifter abgestempelt zu werden.

 

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