Montag, September 27, 2004

C.S. Lewis und der Wunderglaube

aus "überrascht von Freude", der Autobiografie von ihm.
"Der Tod meiner Mutter gab den Analß zu etwas, das mancher (freilich nicht ich) als meine erste religiöse Erfahrung ansehen könnte. Als man ihren Fall für hoffnungslos erklärte, errinerte ich mich an etwas das ich gelernt hatte; dass nämlich das Gebet des Glaubens erhört wird. Folglich machte ich mich daran, durch shiere Willenskraft in mir festen Glaubebn zu erzeugen. [...]
Ich denke, die Wahrheit ist, dass der Glaube, zu dem ich mich selbst hypnotisiert hatte, in sich zu unreligiös war, dass ein Scheitern ein religiöses Aufbegehren in mir hätte hervorrufen können. Ich hatte mich Gott oder meiner Vorstellung von Gott genähert, ohne Liebe, ohne Ehrfurcht, ja ohne Furcht. In dem geistigen Bild, das ich mir von dem Wunder machte, sollte er weder als Erlöser noch als Richter sonder lediglich als Zauberer auftreten; nd sobald er getan hatte, was von ihm erwartet wurde, würde er, so meinte ich, einfach- nun,weggehen.
Mir kam nie der Gedanke, die gewaltige Begegnung, die ich gesucht hatte, könnte noch irgendwelche anderen Folgen haben als die Wiederherstellung des Status quo."

Ich hoffe, irgendjemand da draußen fühlt sich ertappt. Ich fühle es mich. Viel zu oft bin ich noch in der "mach, dass es klappt" Schiene drinne....


1 Comments:

At 1/18/2005 5:47 PM, Blogger seedgrain said...

oh ja,...leider.

 

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